Risiken beim intravenösen Konsum von Substituten

Subutex: Der Wirkstoff von Subutex löst sich nicht komplett auf
–  er bleibt in kristalliner Form, auch wenn man das nur unter dem Mikroskop
sieht. Bei oraler Einnahme ist dies kein Problem, beim intravenösen Konsum werden jedoch innere
Organe stark geschädigt!

Methadon/Polamidon: Ist mit Zucker versetzt, wird also dickflüssig. Je dickflüssiger, desto schmerzhafter und gefährlicher der Druck! Die enthaltenen Öle bilden Klümpchen.

Mögliche Schäden

  • Leber, Nieren: chron. Entzündungen, Knotenbildungen
  • Herz: Herzklappe wird angegriffen, hohe Gefahr für bakterielle Infektion
    oder Herzinfarkt
  • Augen: Ablösung der Netzhaut möglich
  • Lunge: Lungenentzündungen, Zerstörung der Lungenbläschen (= Emphysem),
    Vermehrung des Bindegewebes in der Lunge, Anzeichen: trockener Husten, nächtliches
    Schwitzen, leichtes Fieber, Schmerzen in der Brust
  • Gehirn: Gehirnhautentzündung

Außerdem: bei (längerem) i.v. Konsum
können die nicht löslichen Bestandteile Klumpen bilden, die bis ins
Herz, Gehirn  und/oder Lunge wandern, dort die Gefäße verstopfen
und zu lebensgefährlichen Embolien führen. Auch
in den Venen droht Verschluss, der zur Amputation von Gliedmaßen führen kann!

Bei i.v. Langzeitkonsum Lebensgefahr!!!